Was ist eine Blasenentzündung und wie ist sie therapierbar?

Eine Blasenentzündung ist sehr schmerzhaft, kann jedoch mit den richtigen Mitteln schon nach
einigen Tagen wieder abklingen. Dabei müssen es nicht immer Antibiotika sein, die die Beschwerden heilen. Stattdessen gibt es auch Hausmittel, die abhängig von der Intensität der Erkrankung dazu geeignet sind, die Blasenentzündung auszukurieren. Die erste Maßnahme ist immer der Griff nach der Wärmflasche, die nicht nur Wärme spendet, sondern auch den unteren Bauchraum entspannt beziehungsweise die Füße wärmt. Zwei homöopathische Mittel haben sich bei einer Blasenentzündung besonders bewährt und machen Antibiotika oder Schmerzmittel entbehrlich. Die Rede ist von Cranberry, einer heilsamen und schmackhaften Beere, die es auch als Cranberry-Saft sowie Cranberry Produkten und Cranberry Präparaten gibt und von dem homöopathischen Präparat Cystinol, die beide in der Lage sind, eine normal verlaufende Blasenentzündung im Zusammenspiel mit einer Wärme spendenden Wärmflasche auszuheilen.

Was ist eine Blasenentzündung?Blasenentzündung - Wärmflasche

Die Blasenentzündung heißt im medizinischen Fachjargon Zystitis. Dabei handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut oder der gesamten Wand der Harnblase, weshalb die Blasenentzündung auch als Blasenkatarrh bezeichnet wird. Die Harnblase, die Harnröhre, die Harnleiter und die Nieren
bilden zusammen den Harntrakt, wobei die Harnleiter und die Nieren zu den oberen und die Harnröhre sowie die Harnblase zu den unteren Harnwegen gehören. Insoweit handelt es sich bei einer Zystitis
um einen Infekt der unteren Harnwege, dem sogenannten unteren Harnwegsinfekt. Demzufolge konzentrieren sich die Beschwerden einer Blasenentzündung typischerweise auf den unteren Teil des Harntraktes. Sie äußern sich unter anderem durch Schmerzen beim Wasserlassen, durch einen
vermehrten Harndrang, häufiges Wasserlassen in kleinen Mengen und Schmerzen im Bereich des Unterbauchs, die zunächst einmal durch das Auflegen einer Wärmflasche gemildert werden können.
Diese Symptome sind dadurch bedingt, dass bei der Zystitis die Blasenwand angegriffen ist, sensibler
auf Dehnungsreize reagiert und auf Entleerung der Blase drängt. In den meisten Fällen ist nicht
die Blase allein von der Entzündung betroffen, sondern auch die Harnröhre, was in der Gesamtheit
als Harnwegsinfekt bezeichnet wird. Steigen die Erreger der Blasenentzündung über die Harnleiter
weiter nach oben, kann es zu einem oberen Harnwegsinfekt kommen, der sich in Form einer Nierenbeckenentzündung äußert und schlimmstenfalls eine Blutvergiftung nach sich ziehen kann.

Die Ursachen einer Blasenentzündung

Es gibt nicht nur eine Ursache für eine Blasenentzündung, stattdessen können die Ursachen einer Zystitis variieren. Als Erreger für eine Blasenentzündung kommen Bakterien infrage, aber auch Viren, Pilze und Würmer können für die Entstehung einer Zystitis verantwortlich sein, wenn auch seltener. Die weitaus häufigste Ursache für eine Blasenentzündung sind Bakterien, die meist aus der Darmflora stammen. Es handelt sich dabei um das Bakterium Escherichia coli, das im Darm angesiedelt ist und über die Harnröhre zur Blase aufsteigt, weshalb diese Form der Erkrankung als aufsteigende, als aszendierende Infektion bezeichnet wird. Im Gegensatz dazu gibt es die deszendierende Infektion, bei der die Entzündung in den Nieren ihren Anfang nimmt und über die Harnleiter zur Blase hinabsteigt.

Weitere Bakterien, die eine Blasenentzündung bedingen können, sind Staphylokokken, Proteus und Enterokokken. Vor allem Frauen sind von einer bakteriellen Zystitis betroffen. Das liegt einmal
daran, dass die Harnröhre bei Frauen kürzer ausfällt als bei Männern. Ebenfalls anatomisch
begründet ist der zweite Grund. So liegt die Öffnung der Harnröhre bei Frauen näher am After als
bei einem Mann. Insoweit ist der Weg von Bakterien aus dem Bereich des Afters oder aus dem Stuhl in die Harnröhre ein kurzer. Meist handelt es sich bei der Zystitis um eine Schmierinfektion, die beispielsweise durch Geschlechtsverkehr verursacht werden kann. Darüber hinaus gibt es Medikamente, zu deren Nebenwirkungen eine Blasenentzündung zählen kann. Ein Beispiel ist das bei Tumorerkrankungen eingesetzte Cyclophosphamid. Gleiches gilt für Bestrahlungen in der Beckengegend, zu deren Begleiterscheinung eine Blasenentzündung gehören kann, die sogenannte Strahlenzystitis.

Faktoren, die eine Zystitis begünstigenFrau mit Blasenentzündung

Es gibt einige Risikofaktoren sowie bestimmte Umstände, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass eine Blasenentzündung auftritt. Dazu gehört einmal häufiger Geschlechtsverkehr ebenso wie einige Verhütungsmethoden, beispielsweise das Diaphragma, oder chemische Verhütungsmittel, sogenannte Spermizide. Auch ein länger liegender Blasenkatheter kann das Auftreten einer Zystitis

begünstigen. Wer an Diabetes mellitus leidet, ist grundsätzlich anfälliger für Infekte.
Außerdem ist der erhöhte Zuckerwert im Urin ein zusätzlicher Nährstoff für Bakterien. Eine Verengung der Harnröhre und eine vergrößerte Prostata können einen Harnstau bedingen oder den Harnabfluss zumindest stören, was es Bakterien leichter macht sich anzusiedeln. Auch mechanische Eingriffe wie Spiegelungen oder Spülungen der Blase können eine Zystitis nach sich ziehen. Manchmal ist auch einfach eine falsche Wischtechnik ursächlich für die Blasenentzündung, wenn nämlich zum Säubern des Analbereichs von hinten nach vorne gewischt wird und Darmbakterien auf diese Weise zum Eingang der Harnröhre transportiert werden. Das Risiko, an einer Zystitis zu erkranken, nimmt im Alter zu, da durch den Abfall des Östrogenspiegels die in der Harnröhre befindliche Schleimhaut dünner wird, so dass Keime leichter zur Blase vordringen können.

Die Symptome einer Blasenentzündung

Der Anatomie entsprechend bleiben die Symptome einer Blasenentzündung auf den unteren Harntrakt beschränkt. Denn die Harnblase ist Teil der unteren Harnwege, weshalb es sich bei ihrer Entzündung um einen sogenannten unteren Harnwegsinfekt handelt. Es gibt einige Symptome, deren Auftreten ein Hinweis auf eine akute Zystitis ist. Dazu gehören

– das Brennen beim Wasserlassen, das mit dem Gefühl einhergeht, den Harn aus der Blase herauspressen zu müssen.
– Dies führt wiederum zu einem ständigen Harndrang. Denn bei jedem Toilettengang werden nur kleine Mengen Urin abgesetzt.
– Bei einer akuten Zystitis kann es zu Schmerzen im Bereich des Unterbauchs kommen, die je nach Schwere der Blasenentzündung auch krampfartig sein können und die dadurch entstehen, dass die Harnblase beim Wasserlassen zwanghaft zusammengezogen wird.

– Neben diesen üblichen Symptomen kann es bei einer akuten Blasenentzündung vorkommen, dass deutlich sichtbar Blut im Urin enthalten ist.

Sobald diese Symptome auftreten, ist es wichtig, therapeutische Maßnahmen einzuleiten, wobei Wärme und damit der Griff zur Wärmflasche zu den ersten Maßnahmen gehören. Ansonsten kann es passieren, dass die Entzündung von der Harnblase auf die Nieren übergeht. Das führt zu einer deutlichen Verschlimmerung, die einhergehen kann mit Fieber sowie Schmerzen am seitlichen oder hinteren Rückenbereich.

So wird eine Zystitis diagnostiziertPH-Wert Test

Eine Blasenentzündung wird anhand der vom Patienten geschilderten Symptome diagnostiziert. Neben der Erhebung der Krankengeschichte kommt der Urindiagnostik eine besondere Bedeutung zu. Dabei wird der Urin auf Bakterien und auch auf Beimengungen von Blut untersucht, wofür unterschiedliche
Methoden zur Verfügung stehen. Es gibt einmal den Urinteststreifen. Dabei handelt sich um ein vergleichsweise einfaches Verfahren, mit dem grob die Anzahl der Bakterien im Urin bestimmt werden kann. Exaktere Ergebnisse liefert die mikroskopische Urinuntersuchung, die über das Abschätzen der Bakterienzahl auch eine Identifizierung von Zellen ermöglicht. Um die im Urin vorhandenen Erreger
genau auszumachen, werden diese auf einem speziellen Nährboden gezüchtet, der Urinkultur. Als Urinprobe eignet sich der sogenannte Mittelstrahlurin, bei dem es sich um Urin aus dem laufenden Harnstrahl handelt. Besteht allerdings ein Verdacht auf eine Nierenentzündung, dann steht als
weitere Untersuchungsmethode die sogenannte Sonografie, also der Ultraschall zur Verfügung.

Wie lässt sich eine Blasenentzündung therapieren?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Blasenentzündung zu therapieren. Wer mit einer Zystitis
zum Arzt geht, bekommt in den meisten Fällen Antibiotika verschrieben, die das Bakterienwachstum stoppen und die Entzündung beseitigen. Nicht gegen die Entzündung wirken Schmerzmittel, die
lediglich die schmerzhaften Symptome einer Blasenentzündung beseitigen. Tatsächlich ist der Griff
zu Antibiotika bei einer Blasenentzündung nicht immer erforderlich. Neben einer Vielzahl guter Hausmittel gibt es andere, pflanzliche Wirkstoffe, die nicht nur die Symptome lindern, sondern auch
die Entzündung beseitigen. Zu den Sofortmaßnahmen gehört die Wärmflasche sowie einige bekannte und bewährte Hausmittel. Auch Cranberry Präparate und Cranberry Produkte sowie das homöopathische Präparat Cystinol haben sich bei der Bekämpfung einer Zystitis bewährt.

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